Die Partnerschaft mit Lechner Racing ist ein konkretes Beispiel für das umfangreiche Serviceangebot, das wir unseren B2B-Kunden bieten. Indem wir Liefer- und Logistikprozesse sowie betriebliche Herausforderungen bewältigen, unterstreichen wir unsere Fähigkeit, praxisorientierte Lösungen zu liefern. Die Zusammenarbeit mit Lechner Racing begann mit der Einführung von HVO in einem einzelnen Lkw und hat sich seitdem weiterentwickelt, sodass sie nun umfassendere Ziele, Energiemanagement und Strategien zur CO₂-Reduzierung umfasst, einschließlich Kompensationsmaßnahmen und Effizienzsteigerungen. Durch diese Partnerschaft profitiert nicht nur Lechner Racing, indem wir ihre Nachhaltigkeitsbemühungen unterstützen, sondern sie ermöglicht es uns auch, unseren Ansatz zu verfeinern und Angebote zu entwickeln, die wir auch anderen Kunden anbieten können.
Unsere Zusammenarbeit mit Lechner Racing ist ein starkes Beispiel für unsere Kompetenz bei der Lieferung nachhaltigerer Transportlösungen. Die Partnerschaft verdeutlicht nicht nur unseren Ansatz, sondern dient auch als wertvolles Beispiel, das genutzt werden kann, um weitere Kunden zu gewinnen und zu überzeugen. Durch die erhöhte Sichtbarkeit von MB Energy und unseren Services im Markt konnten wir unseren Kundenstamm erfolgreich erweitern und Wachstum generieren. Die praktischen Ergebnisse und Erfolge aus der Zusammenarbeit mit Lechner Racing unterstreichen die Leistungsfähigkeit unserer Angebote und positionieren MB Energy als Anbieter nachhaltigerer Logistiklösungen.

Umfang 2025
Im Laufe einer Saison werden die Logistikfahrzeuge von BWT Lechner Racing eingesetzt, um die Rennwagen und die Ausrüstung des Teams vom Hauptsitz in Thalgau, Österreich, zu Rennstrecken in ganz Europa und wieder zurück zu transportieren. Insgesamt legten die Fahrzeuge im Rahmen des Supercups 2025 fast 37,8 Tausend Kilometer zurück. Vor Beginn der Saison führte das Team Effizienzmaßnahmen ein, wodurch die Fuhrparkgröße für den Supercup-Einsatz reduziert und der Gesamtkraftstoffverbrauch gesenkt wurde.
Das erste Rennen der Saison 2025 fand in Imola statt, weniger als eine Woche nach der Bekanntgabe des Rebrandings von Mabanaft zu MB Energy. Dank einer tatkräftigen Teamleistung wurde das Rebranding rechtzeitig und erfolgreich umgesetzt – sowohl auf den Rennwagen als auch auf den Transportfahrzeugen, und der Teambekleidung.
MB Energy versorgt Lechner Racing mit Renewable Diesel (HVO100) und ermöglicht es dem Team damit, seinen Lkw-Fuhrpark im Rahmen des Porsche Supercup weg vom herkömmlichen Dieselkraftstoff umzustellen. Im Jahr 2025 wurde der Umfang um weitere Aktivitäten aus Sonderprojekten und Initiativen wie der Porsche Sprint Challenge Central Europe erweitert. Das bedeutet, dass die Logistik für zusätzliche Projekte, soweit möglich, auf HVO umgestellt wurde.
Im Vorfeld der letzten Saison wurde der Umfang der Partnerschaft erweitert, um eine freiwillige Bilanzierung der wesentlichen Scope-1- und Scope-2-Emissionen[1] von Lechner Racing durchzuführen, damit ein tieferes Verständnis des direkten Emissionsfußabdrucks des Unternehmens gewonnen, Verbesserungsmöglichkeiten ermittelt und die Bemühungen zur Emissionskompensation durch freiwillige Emissionsminderungszertifikate (VERs) verstärkt werden konnten. Diese Bemühungen, die auch den Betrieb am Hauptsitz in Thalgau umfassten, wurden in der Saison 2025 fortgesetzt.
Darüber hinaus wurden auch die Kraftstoffemissionen der Rennwagenflotte systematisch gemessen und entsprechend durch VERs kompensiert. Im Jahr 2025 erfolgte sowohl für den Porsche Supercup als auch für die Porsche Sprint Challenge Central Europe eine Erfassung der Rennwagenemissionen und deren Kompensation durch VERs – dies umfasste sowohl die bei den Supercup-Rennwochen-enden eingesetzten e-Fuels als auch das fossile Benzin, das an den Testtagen sowohl für den Supercup als auch für die Sprint Challenge Central Europe verwendet wurde.

Erfolge 2025
Insgesamt wurden in der Supercup-Saison 2025 8.800 Liter Renewable Diesel (HVO100) direkt an das Depot von Lechner Racing geliefert, verglichen mit 9.600 Litern in der Saison 2024. Gleichzeitig wurde Lechner Racing mit Tankpool24 (TP24)-Tankkarten für seine Supercup-Fahrzeugflotte ausgestattet, was ihnen eine zusätzliche Möglichkeit bot, bequem an TP24-Tankstellen in ganz Europa zu tanken, wodurch die Logistik weiter vereinfacht und eine unterbrechungsfreie Nutzung von Renewable Diesel (HVO100) gewährleistet wurde. Durch den Einsatz von Renewable Diesel (HVO100) wurde im Jahr 2025 eine CO2-Emissionsreduktion von ~70 t CO2e im Vergleich zu einer Benchmark von 100 % fossilem Kraftstoffverbrauch erreicht, was mehr als doppelt so viel ist wie die Emissionsreduktion von ~30 Tonnen CO2e im Jahr 2024.
Im Jahr 2025 wurden VERs zur Kompensation der verbleibenden 53 Tonnen CO2-Emissionen eingesetzt, während im Jahr 2024 noch 90 Tonnen durch VERs kompensiert worden waren.
„Die Partnerschaft mit Lechner Racing ist eine großartige Möglichkeit für MB Energy, unsere Kompetenzen im Bereich kohlenstoffreduzierter Mobilitätslösungen unter Beweis zu stellen, und ist ein weiterer Beleg für unser Engagement, unsere Kunden auf ihrem Weg zur Dekarbonisierung zu unterstützen“, sagt Jon Perkins, CEO von MB Energy.
„Wir möchten unseren Kunden helfen, indem wir maßgeschneiderte Lösungen zur Reduzierung ihrer CO2-Emissionen anbieten“, erklärt André Cardoso, Senior Vice President Sales & Marketing bei MB Energy. „Die Partnerschaft mit Lechner Racing ist für uns eine Möglichkeit zu zeigen, wie dies durch eine Kombination aus Kraftstoffversorgung, Emissionserfassung und Emissionsausgleich erreicht werden kann.“
[1] Scope 1: Emissionen aus Quellen im Besitz des Unternehmens. Scope 2: marktbasierte Emissionen aus gekaufter Energie.

